Gemeinderatswahl Baltmannsweiler

 

Baltmannsweiler und Hohengehren /  wo stehen wir hoffentlich in 10 bis 20 Jahren ?

Zwischen den beiden Ortsteilen haben die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde und das Deutsche Rote Kreuz ein neues zeitgemäßes Zuhause in einem Neubau gefunden. Das hat bei beiden Institutionen zu einem weiteren Motivationsschub geführt.

Die alten Feuerwehrmagazine konnten weichen und in Hohengehren konnte das ganze Rathaus-Areal neu überplant werden. Dort in der Mitte des Dorfes konnte so seniorengerechtes, betreutes Wohnen entstehen. Ebenso sind dort eine moderne Apotheke und eine Arztpraxis barrierefrei zu erreichen.

Und sogar ein Laden mit den Dingen des täglichen Bedarfs ist eingezogen.

Die Gemeinde hat in beiden Ortsteilen einige leerstehende Wohngebäude aufgekauft und diese saniert, so dass sie dringend Wohnungssuchenden kurzfristig bezahlbaren Wohnraum anbieten kann.

In beiden Ortsteilen wurden konsequent Baulücken geschlossen, so dass auch auf mittlere Sicht keine neuen Baugebiete an den Ortsrändern notwendig sein werden. Wertvolle Streuobstwiesen und Äcker konnten so geschont werden. Die gemeinsame Kläranlage, sowie unsere Kanalisation sind top in Schuss und damit vorbildlich in Bezug auf die Umwelt.

Die beiden Ortsteile Baltmannsweiler und Hohengehren sind weiterhin als solche geografisch erkennbar, aber in den Köpfen begreifen sich die Bürger und Bürgerinnen beider Teilorte inzwischen als eine Gemeinde mit gemeinsamen Interessen und Aufgaben.

Unsere Grundschulen stehen auf einem soliden Fundament mit stabil ausreichenden Schülerzahlen. Sie sind baulich und energetisch saniert, ebenso wie unser Sport- und Kulturzentrum.

Lücken im Rad- und Rundwanderwegenetz der Gemeinde sind geschlossen und nicht nur der ÖPNV Richtung Esslingen, sondern auch in den Richtungen Plochingen und Remstal sind vorbildlich.

Dem Verwaltungsverband, dem neben Baltmannsweiler auch die Gemeinden Reichenbach, LIchtenwald und Hochdorf angehören, wurde Leben eingehaucht. Aufgaben- und Arbeitsteilungen haben dadurch Synergien erzeugt, die die Haushalte aller Gemeinden nachhaltig entlasten.

Unsere Gemeinde hat sich positiv entwickelt, weil die Grünen im Jahr 2019 gestärkt aus den Gemeinde­ratswahlen hervor gingen und so ihre Akzente dort noch effektiver vorbringen konnten.

 

Gemeinderatswahl


Wenn Sie mehr Grün auf dem Rathaus wollen, vergeben Sie alle Ihre 
14 Stimmen auf diesen Wahlvor­schlag.

Einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten können Sie bis zu 3 Stim­men geben. Bitte über­prüfen Sie die verteilten Stimmen, damit Sie nicht mehr als 14 vergeben, da sonst der gesamte Wahlzettel un­gültig würde.

Sie können übrigens auch Grüne Kandidaten handschriftlich auf Wahlzettel anderer Wahlvorschläge dazuschreiben (Panaschieren) und ihnen 3 Stimmen geben.

Kandidatinnen und Kandidaten 2019

 

Dr. Peter Röser

verheiratet, 1 Tochter, Dr.-Ingenieur, Vorstandsmitglied (Kassier) bei Bündnis 90/Die Grünen OV Schurwald, Kandidat für den Kreistag (Listenplatz 2), 2. Vorstand im Obst- und Gartenbauverein Hohengehren, Kassenprüfer beim Waldkindergarten „Schurwaldspatzen“.

Geboren in Hohengehren und aufgewachsen in Baltmannsweiler fühle ich mich beiden Ortsteilen sehr verbunden. Dank meiner Eltern und meines ehemaligen Klassenlehrers – Winfried Kretschmann – bin ich schon lange ein Unterstützer grüner Politik. Seit 2014 setze ich mich aktiv im Gemeinderat ein. Dabei liegen mir die grünen Kernthemen Naturschutz, Mobilität der Zukunft, Energiewende, Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung besonders nahe. Ich arbeite als Projektmanager und Leiter Windkanäle bei einem bekannten Automobilhersteller. Meine berufliche Erfahrung und Kreativität bringe ich im Gemeinderat gerne zu den verschiedensten Themen offen ein, z.B. zu anstehenden Bau- und Sanierungsprojekten.

In meiner Freizeit beschäftige ich mich am Liebsten als Biogärtner und Hobbywinzer in der Natur. Seit über 20 Jahren pflege ich etwa 1 Hektar Fläche mit inzwischen ca. 100 Obstbäumen, überwiegend alten Sorten. Der Erhalt der heimischen Streuobstwiesen ist mir ein Herzensanliegen. In einem Teil meines Gartens baue ich gemeinsam mit Flüchtlingsfamilien Gemüse und Kartoffeln an, um Menschen wieder ein kleines Stück Heimat zu geben.

Um die Geschicke unserer Gemeinde und des Landkreises Esslingen mit gestalten zu können, bitte ich bei den Wahlen am 26.05.2019 um Ihr Vertrauen.

Frank Siegle, Dipl.- Ing. Maschinenbau

Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn. Beruflich aktiv bin ich in einem Zulieferunternehmen der Automobilbranche und dort für den technischen Versuch in Europa und Asien verantwortlich. Geboren und aufgewachsen bin ich in Baltmannsweiler. Nach mehreren Zwischenstationen sowohl im „Schwobaländle“ als auch im Ausland sind wir wieder in meine alte und neue Heimat, nach Baltmannsweiler zurückgezogen.

In einer Zeit des industriellen und gesellschaftlichen Wandels durch Digitalisierung, Industrie 4.0, vielfältige Antriebsformen in Fahrzeugen, Bestrebungen autonom zu fahren, Wandel in der Energiegewinnung usw. und deren Einfluss auf lokale Themen möchte ich mich gerne in die Gemeinderatsarbeit von Hohengehren UND Baltmannsweiler einbringen.

Für die Gemeinde relevante Themen miteinander zu diskutieren, bewerten, entscheiden (auch im Sinne von Bürgerbeteiligung) und mit den ortsansässigen Organisationen und Vereinen gemeinsam weiterzuentwickeln halte ich für sehr wichtig. Das Finden zeitgemäßer und vernünftiger Kompromisse unter anderem in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Verkehr und Mobilität, sowie die Weiterentwicklung der lokalen Infrastruktur sind mir hierbei ein besonderes Anliegen.

 

Roland Fink

Was man über mich wissen sollte:

verheiratet, 1 Sohn, 1 Enkelsohn, Selbständiger Kaufmann, über 40 Jahre Mitglied im Schwäbischen Albverein und im TSV Baltmannsweiler. Ausschussmitglied im BdS Baltmannsweiler. Seit 1984 Mitglied bei Bündnis90/DieGrünen und seit 1989 mit Unterbrechungen insgesamt ca. 23 Jahre Gemeinderat in unserer Gemeinde. Dort Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion.

Schon als 10-Jähriger habe ich im Fernsehen die Bundestagsdebatten und später die Weltpolitik verfolgt. Geblieben bin ich jedoch stets bei der Kommunalpolitik, wahrscheinlich deshalb, weil sich aus meiner Sicht auf dieser Ebene sehr direkt Dinge wirklich bewegen lassen. Deshalb würde ich mich auch freuen, wenn man mich erneut mit dem Ehrenamt des Gemeinderats beauftragt. Dass man es nicht allen Leuten Recht machen und nach dem Munde sprechen kann, das beanspruche ich auch für mich. Und auch das gilt für mich: den anderen zuhören und sich vor Entscheidungen erst eine fundierte Meinung bilden.

 

Dr. Markus Reitzig

Seit 2011 lebe ich mit meiner Frau und meinen drei Kindern in Baltmannsweiler, das für uns sofort zur Heimat wurde. Es ist mir ein persönliches Anliegen, an der Weiterentwicklung der vielfältigen Potentiale unserer Gemeinde mitzuwirken. Der Ausbau der Angebote für Kinder und Jugendliche sowie die Berücksichtigung der Interessen unserer älteren Mitbürger stehen für mich dabei an zentraler Stelle. Gerne würde ich meine berufliche Erfahrung als langjähriger Geschäftsführer und Lehrer an einer Privatschule in Esslingen in die Arbeit des Gemeinderats einbringen.

Michael Hermann

Ich wohne seit 15 Jahren in Baltmannsweiler und arbeite als selbständiger Physiotherapeut in Waiblingen in meiner Praxis. Ich bin verheiratet und Vater von 2 Söhnen. Bereits seit einigen Jahren bin ich im Posaunenchor Baltmannsweiler tätig und zuvor auch als Kassier bei Waldkindergarten Schurwaldspatzen.

 

Martin Wieland

Verheiratet, 2 Kinder, Dipl.-Ing. (FH) Energie- und Wärmetechnik, Selbständig, Hobbys: Akkordeon, Fahrradfahren, Wandern.

Ich möchte auch weiterhin für unser lebens- und liebenswertes Baltmannsweiler  Verantwortung übernehmen, aktiv mitgestalten und nachhaltige Entscheidungen treffen!

Bereits tätig als Gemeinderat

20 Jahre

 

Marion Wiesler

Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter. Geboren und aufgewachsen bin ich in Weil am Rhein (Südbaden). Im Jahre 1992 sind wir nach Hohengehren gezogen und seit vier Jahren wohnen wir nun in Baltmannsweiler. Ich fühle mich dieser Gemeinde sehr verbunden und es war mir von Anfang an wichtig, mich ehrenamtlich in verschiedenen Kreisen zu engagieren. Viele Jahre und bis heute war dies im Bereich der evangelischen Kirchengemeinde Hohengehren, seit 2016 bin ich engagiert im Freundeskreis Flüchtlinge (Sprache). Viele Jahre habe ich eine Elterngruppe von Kindern mit Behinderung geleitet.

Solidarität mit allen Menschen, Hilfe zu einem gelingenden Miteinander, unabhängig von Herkunft, Einkommen, Religion und Behinderung ist mir ein großes Anliegen.

Zusätzlich zu meinen Ehrenämtern bin ich mit 50 % im Sekretariat des Schuldekans Esslingen/Bernhausen tätig.

Meine Hobbys sind Sport, Lesen und Kommunikation

Mit gesundem Menschenverstand möchte ich unsere Gemeinde mitgestalten und ein neutrales, offenes Ohr für die Bürger haben.

 

Wolfgang Bihl

Was Sie über mich wissen sollten

Ich bin 62 Jahre alt, verheiratet und habe vier erwachsene Kinder und vier Enkelkinder. In Baltmannsweiler wohne ich seit 34 Jahren. Von Beruf bin ich Schulleiter in einer Nachbargemeinde.

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Leiter einer Schule sind mir die optimalen Lern- und Lebensbedingungen aller Kinder und Jugendlichen der Gemeinde ein besonderes Anliegen. Beginnend von familiengerechten Betreuungszeiten in den Kindergärten, über die gute, auch medial ausgestattete Schule bis zu einer von den Jugendlichen selbst mitgestalteten, offenen Jugendarbeit. In meiner beruflichen Tätigkeit habe ich vielfältige Kooperationen mit allen örtlichen Vereinen und Organisationen praktiziert und sehe dies als für ein lebenswertes Gemeinwesen existentiell an. Außerdem ist mir ein vernünftiger Einklang von Naturschutz, Wohnungsbaupolitik und Gewerbeansiedlung besonders wichtig. Die Naherholungsfunktion des vorderen Schurwalds sollte erhalten bleiben und durch sinnvolle touristische Angebote behutsam gefördert werden.

 

Gründel Detlef

Ich bin 72 Jahre alt und Vater und begeisteter Großvater. Mir ist es wichtig, dass meine Kinder in unserem Dorf  in einer sozial gerechten Gemeinschaft mit vielen Entdeckungs- und Entwicklungsmöglichkeiten leben und dabei der Umweltschutz verstärkt vorangetrieben wird.

Ich unterstütze eine Weiterentwicklung von Lebensformen wie Mehrgenerationenhaus und kleinere Wohneinheiten für Ältere, damit Familien mit Kindern in ihre Häuser einziehen und beleben können.

 

Udo Mangold

Ich bin mit Petra Mangold, geb. Hintennach, verheiratet und habe mit meiner Frau zwei erwachsene Söhne. Von Beruf bin ich Diplom-Mathematiker. Seit 2001 arbeite ich in Reutlingen bei einem der drei großen amerikanischen Beratungshäuser für betriebliche Altersversorgung. Bei meinem Arbeitgeber bin ich der von meinen 1200 deutschen Kollegen gewählte Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat. Privat engagiere ich mich im Vorstand des Fördervereins Hospiz Esslingen. Ich würde es begrüßen, wenn an unserem Ort der Dialog zwischen Politik und sowohl Vereinen als auch privaten Initiativen intensiviert werden könnte. Ich denke da steckt in unserer Gemeinschaft noch sehr viel Potential. Aber auch das Auseinanderdriften von Jung und Alt muss nicht so gelebt werden, wie wir es aktuell bei uns im Ort beobachten können. Baltmannsweiler ist, wenn man die Anzahl der Berufstätigen zur Anzahl der Arbeitsplätze ins Verhältnis setzt, ein Wohnort für Pendler. Dass man es bislang nicht geschafft hat, den Bahnhof in Plochingen mit dem Bus erreichbar zu machen, stört mich seit Jahren gewaltig. Wir sind zu sehr auf Esslingen fixiert. Dort steht man aber im Bus jeden Morgen im Stau bis man einen Bahnhof erreicht. Soll es in Stuttgart sauberer werden, dann muss man außerhalb damit beginnen, den öffentlichen Nahverkehr attraktiver und vielfältiger zu machen.

 

Monika Röser

Was man über mich wissen sollte:

verheiratet, 1 Tochter, Krankenschwester, Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen OV Schurwald.

Ich singe im Liederkranz Hohengehren und engagiere mich ehrenamtlich beim Gottesdienst für kleine Leute, Kindersachenmarkt, Schulküche etc.

 

Melanie Mazeit

Ich wünsche mir, dass sich die Politik ganz grundsätzlich mehr an den Bedürfnissen von Jugendlichen orientiert. Schon in der Gemeinde sollte mehr für den Umweltschutz und die Zukunft der Kinder getan werden. Weniger Geld für Unnötiges investieren und dafür umschichten. Wohnraum in Baltmannsweiler und Hohengehren muss auch für junge Leute bezahlbar bleiben bzw. wieder werden. Da ist auch der Gemeinderat gefordert. Die Produktion und der Handel von gesunden, regional produzierten Lebensmitteln sollte ebenfalls mit allen Mitteln gefördert werden.

Wolfgang Kretzler

Von Beruf bin ich freier Künstler und Kunstpädagoge. Ich bin verheiratet, habe sechs Kinder und zwei Enkel. Seit über 10 Jahren ist uns Baltmannsweiler zur Heimat geworden und so soll es auch bleiben. Im Sommerferienprogramm der Gemeinde mache ich regelmäßig Walderlebniswochen für Kinder.

 

Ursel Röckle

zu meinen Schwerpunkten zähle ich, mich für Belange der Seniorinnen und Senioren unserer Gemeinde einzusetzen (zum Zeitpunkt der Wahl bin ich bereits 76 J. alt). Ein weiteres mir sehr wichtiges Thema ist saubere Energie. Mein vor dem Ruhestand ausgeübter Beruf war Redakteurin.